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Smart Investor 9_2022 - Sonderdruck des 2. Interviews mit Egon Tschol
Interview mit Egon Tschol, der Anfang des Jahres den nachfolgenden Rückgang bei Aktien und Anleihen zutreffend vorhersah.
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2026 Jahres-Prognosen mit Bewertungen nach GOLD-Standard
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Egon Tschol: Unabhängiger Charttechniker seit mehr als 20 Jahren, weit außerhalb der Norm, der bei institutionellen Anlegern wegen seiner oft punktgenauen Einschätzungen sehr anerkannt ist.
2026 Jahres-Prognosen für die globalen Finanzmärkte von Egon Tschol
138 Seiten, Kursverläufe bis 12/2026 von 40 Werten, >140 Charts, Stand 31.12.2025
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Auszüge aus dem 2026 Jahres-Prognosen Report
Inhaltsverzeichnis
- ·Einführung (Charakteristik des Fiat-Geldsystems, Inflation ist nicht gleich Inflation, Asset-Preise müssen steigen, sonst kollabiert alles, Grosse Täuschung – Franken als sicherer Hafen, Nächste grosse Täuschung – der Fear&Greed-Index, Fazit)
- ·Ausblick Zinsmärkte und Inflation (Inflationserwartungen, Treasury Notes, Zinsen Deutschland, Zinsen Schweiz, Zinsen Japan, Emerging Market Bonds)
- ·Ausblick Aktienmärkte (S&P500, Nasdaq, DAX, SMI, China, Gold- und Silberminen, Financials, Heathcare, Energy, Growth vs. Value, Small- und Midcaps, Lateinamerika, Afrika, Agriculture, Immobilien)
- ·Ausblick Devisen (Dollar-Index, EUR/USD, USD/CHF, EUR/CHF USD/JPY, AUD/USD, USD/CNY, Bitcoin in USD, BTC in Gold, ETH vs. BTC, XRP vs BTC)
- ·Ausblick Rohstoffe (CRB Rohstoff-Index, Gold, Silber, Platin, Palladium, Energie, Grains, Softs)
- Konklusion
- Auswertung der Prognosen von 2025,2024, 2023, 2022, 2021, 2019, 2018,2017, 2016, 2015, 2014, 2013 und 2012
A U S B L I C K 2 0 2 6
Vorwort
Das Jahr 2025 ergibt in der Quersumme eine 9. Neuner Jahre stehen symbolisch für den Abschluss von Entwicklungen oder Trends. Ohne sich jetzt in der Zahlen-Mystik zu verlieren, findet man genügend praktische Beispiele dafür: 2016 endete eine fünfjährige Korrektur bei Gold, beendete der Bitcoin sein Mauerblümchen-Dasein und startete eine der atemberaubendsten Haussen der Finanzgeschichte; viele Aktienindizes beendeten die grosse Hick-Hack-Dynamik, die exakt 18 Jahre (2 x 9) zuvor begann. 2007 wiederum stellte das Top der US-Immobilien und vieler Rohstoffe dar. 1998 wurde das Top der Aktien in Gold gemessen (Gold-Ratio = realer Aktienkursverlauf) generiert, 1980 begann der sinkende Zinstrend und die grösste Aktienhausse der Geschichte, die bis heute noch anhält –zumindest nach nominaler Betrachtungsweise (dazu kommen wir im Hauptteil).
2026, offensichtlich ein 1-er Jahr, sollte den Start neuer Trends mit sich bringen. Aus charttechnischer Sicht zeigen sich bereits klare Ausgangs-Konstellationen, denen grosse Trends folgen dürften. 2025 und die Jahre zuvor haben die Basis dazu gebildet, während schon einige Risse im alten Gebälk sichtbar wurden. Aber noch vermeidet die Anlegergemeinde den Blick auf die Risse und hält an alten Gedankenmustern fest. Hier kommt der Begriff des «Weissen Schwans» zum Zug. Die meisten wissen, was ein «Schwarzer Schwan»-Event ist. Ein nicht vorhersehbares Ereignis, das sehr grosse Auswirkungen auf das Kollektiv hat und vor dem man sich kaum schützen kann, weil es unmöglich ist, einen Schwarzen-Schwan-Event im Ansatz zu erkennen. Er kommt überraschend für alle ohne Ausnahme. Hingegen ist ein «Weisser Schwan» gemäss Nassim Taleb, Erfinder der Black-Swan-Theory, eine Situation, die für jedermann erkennbare Risiken aufweist. An einen schwarzen Schwan glaubt man erst, wenn man einen sieht, währenddem man weisse Schwäne überall sehen kann. Alle kennen die weissen Schwäne. Bezogen auf die Finanzwirtschaft handelt es sich dabei um Problemkonstellationen, die für alle erkennbar sind, welche jedoch niemanden zu beeindrucken scheinen. Alle kennen wir die hohen Verschuldungen vieler europäischer Länder, der USA, Japan, uvm. Wir kennen die hohen Bewertungen einiger Aktien, wir wissen um die Konfliktherde und Kriege unserer Zeit, wir nehmen auch den zunehmenden Kaufkraftverlust unserer Papierwährungen wahr und kennen die Gefahren, die von Inflation und steigenden Zinsen drohen, wir sehen, dass die Flucht in Gold keinen positiven Hintergrund haben kann oder unsere demografische Entwicklung, die Altersvorsorge auf den Prüfstein stellt. Die gefühlt täglichen Schlagzeilen über Stellenabbau in Europa und Abwanderung von Knowhow und Kapital sind an der Tagesordnung und die Liste mit aus dem Ruder laufenden Tatsachen wäre noch länger fortzusetzen. Dennoch kümmert das die Märkte bislang wenig. Alle Probleme, seien sie noch so offensichtlich und gravierend, sind unbedeutend, solange die Hoffnung auf sinkende Zinsen, resp. flutende Liquidität besteht. Es ist sogar so, dass man auf neue Negativ-Schlagzeilen einen weiteren Anstieg der Asset-Preise in nominalen Terms erwartet, weil man automatisch davon ausgeht, dass die Notenbanken und Politiker deswegen noch mehr Liquidität bereitstellen werden. Es besteht im Verlauf von 2026 aus meiner Sicht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Fokus-Shift stattfinden wird. Das unter den Teppich Gekehrte kommt hervor, das nicht Authentische hat keinen Bestand mehr, nun wird Tacheles gesprochen! Aber nicht, weil die Anleger plötzlich zur Vernunft kommen, sondern weil sich der Liquiditätszyklus ebenfalls dem Ende zuneigt.
Das Symbol des Trojanischen Pferdes, das ich auf der Frontseite verwendete steht für meine Einschätzung der Grosswetterlage. Noch nie in meiner über 30-jährigen Praxis habe dermassen viele Situationen ausgemacht, wo man Täuschungen ausgesetzt ist. Darin werde ich im Laufe des vorliegenden Ausblicks eingehen. Immer wenn die Masse in ein Extrem verfällt und dabei Täuschungen erliegt, entsteht der Nährboden für grosse Trends. Das passt demnach gut zu den eingangs gemachten Aussagen, dass man in 2026 mit dem Beginn grosser Trendbewegungen rechnen darf.
Alle, die mich schon länger kennen wissen, dass ich mich nicht scheue, den Risiken ins Gesicht zu blicken und fühle mich in Situationen wohl, die Veränderungen bedeuten. Denn Veränderung bringen immer auch Chancen. Dafür muss man bereit sein, indem man die Risiken kennt und analysiert. Mit meinem Fokus auf Risiken fülle ich keine Säle und erhalte auch keine Likes in den sozialen Medien, aber der exquisite Kreis meiner Leser, zu denen Sie gehören, bekommt die Gelegenheit, Trends in seiner Entstehung präsentiert zu bekommen und das ist das, was für mich zählt. In diesem Sinne, guten Flug und sichere Landung!
Ihr Egon Tschol
Einige Auswertungen der Prognosen Qualität
Auswertung Prognosen-Qualität 2024
Überblick Prognosen-Qualität 2013-2018
Für weitere Informationen, Beispiele und Übersicht aller Prognosen 2017, 2016, 2015, 2014, 2013 und
2012, senden Sie bitte eine unverbindliche Anfrage an gc@guenterconrad.com
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Neben der zusammenfassenden Beschreibung der Gesamtlage und der o.a. Trendphasen-Übersicht enthält der Report eine Seite für jeden Wert. Beispiel hier vom S&P500. Beachten Sie den Realen Wochenchart mit der GOLD-Ratio
Die wöchentlichen Trendanalysen erscheinen jeweils am Montagvormittag und werden per Email zugestellt. Ein Jahresabo umfasst 52 Ausgaben. Kündigung möglich jeweils nach der 13., 26., 39. und 52. Ausgabe, spätestens 7 Tage vor der 13., 26., 39. und 52. Ausgabe. Bereits für die Folgeausgaben entrichtete Beiträge werden in diesem Falle zurückerstattet.
Die monatliche Sprechstunde findet jeweils in der ersten vollen Woche eines Monats statt und dauert bis zu einer Stunde, bevorzugt in den Abendstunden. Die Abonnenten können hier Fragen direkt an Egon Tschol stellen im Rahmen einer Zoom Konferenz und bis 24 Stunden vorher schriftlich Fragen einreichen an gc@guenterconrad.com
Die Jahres-Prognosen erscheinen jeweils in den ersten Börsentagen eines neuen Jahres.
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